Moselweinlieder


Moselweinlieder

Rhein, Wein, Weib & Gesang

Liedersammlung der WBMS

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Überblick (in Klammern Liedanfang):

  1. Am Koblenzer Eck
  2. (Zu Koblenz an der Eck', da den Busen Frau Mosel dem Rheine beut)
  3. O, Mosella
  4. (Manches Mal, manches Mal zog ich vergnügt durch das Moseltal)


Liedertexte und Melodien:



1. Am Koblenzer Eck


Text: Martin Mielke, Melodie: Willy Czernik


1. Zu Koblenz am Eck', 
da den Busen Frau Mosel dem Rheine beut,
da hab' ich auch Dich einst umschlungen,
du blonde, du herrliche Maid.

Vom Strome her die lustigen Weisen,
sie stimmten jubelnd mit ein 
und du, du liebliche Traute,
du wurdest auf ewig mein.

Am Eck, am Eck
führt schon manchen der Weg
zum Weib, zum Weib und zum funkelnden Wein.
Gar viele sah ich trunken dort und keck,
doch ruhig fließet der Rhein.

Am Eck, am Eck 

führt so manchen der Weg
zum Weib, zum Weib und zum funkelnden Wein.
So lebt sich's gar lustig und keck
am sonnigen, wonnigen Rhein.

2. Zu Koblenz am Eck, geht die Sage,
wer liebend ein Weib dort umfängt,
der bleibt ihm auf ewig verfallen,
ob fort er die Schritt auch lenkt.

Doch da sie ja die schönsten von allen,
die blonden Frauen vom Rhein,
so soll es auf immer und ewig
auch niemals anders sein.

Am Eck, am Eck
führt schon manchen der Weg
zum Weib, zum Weib und zum funkelnden Wein.
Gar viele sah ich trunken dort und keck,
doch ruhig fließet der Rhein.

Am Eck, am Eck 

führt so manchen der Weg
zum Weib, zum Weib und zum funkelnden Wein.
So lebt sich's gar lustig und keck
am sonnigen, wonnigen Rhein.





2. O, Mosella!


Musik und Text: Karl Berbuer




1. Manches Mal, manches Mal,
zog vergnügt ich durch's Moseltal;
sah die Täler und sah die Höh'n,
sah die lieblichen Madchen dort geh'n,
und vom Wein,
goss man fein,
mir den edelsten Tropfen ein.
Doch wenn die letzte der Flaschen war leer,
dann rief ich nach mehr:

Refrain:
O Mosella! 
du hast doch so viel Wein,
O Mosella! 
trinkst du den Wein allein?
In deinem Garten Eden,
wächst doch der Wein für jeden,
und ohne Wein
kann ich nicht sein,
O Mosella!


2. Vater Rhein, du allein,

kennst am besten dein Töchterlein,
sie war immer so nett zu mir,
jetzt bekomm ich kein Tröpfchen von ihr,
Vater Rhein, muss das sein?
Sag' warum schenkt sie mir nichts ein?
Macht sie, dass dir vielleicht nach irgendwie,
nochmals frag' ich sie:

Refrain

3. Nun hat sie mich erhört,

und sie schickt wieder ungestört
kistenweise den Wein zu mir.
Aber ach, sie will D-Mark dafür.
Wenn ich mal nicht bezahl,
bläst sie mir was das nächste Mal.
Dann sage ich ihr mit flehendem Ton,
leis durch's Telefon:

Refrain