Sonstige deutsche Volkslieder


Sonstige deutsche Volkslieder


Rhein, Wein, Weib & Gesang

Liedersammlung der WBMS

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Von ferneren Gestaden


Brüder, reicht die Hand zum Bunde

An der Weser
(Hier hab' ich so manches liebe Mal mit meiner Laute gesessen)

Elslein von Caub



Liedertexte und Melodien:


Brüder, reicht die Hand zum Bunde

Mozart


1. Brüder reicht die Hand zum Bunde !
Diese schöne Feierstunde
Führ uns zu den lichten Höh'n !
Lasst, was irdisch ist, entfliehen,
Uns'rer Freundschaft Harmonien
:,: Dauern ewig fest und schön. :,:

2. Preis und Dank dem Weltenmeister,
Der der Herzen, der die Geister
Für ein ewig Wirken schuf! 
Licht und Recht und Tugend schaffen,
Durch der Wahrheit heil'ge Waffen,
:,:Sei uns göttlicher Beruf.:,:

3. Ihr auf diesem Stern die Besten,
Menschen all' im Ost und Westen,
Wie im Süden und im Nord! 
Wahrheit suchen, Tugend üben,
Gott und Menschen herzlich lieben, 
:,: Das sei unser Losungswort.:,:
!
:
,







An der Weser 


Text: Franz von Dingelstedt, Melodie: Gustav Pressel


1. Hier hab' ich so manches liebe Mal
mit meiner Laute gesessen,
hinunterblickend ins weite Tal
mein selbst und der Welt vergessen.

Refrain:
Und um mich klang es so froh und hehr
und über mir tagt es so helle
und unten brauste das ferne Wehr
und der Weser blitzende Welle.


2. Wie liebender Sang aus geliebtem Mund,
so flüstert es rings durch die Bäume
und aus des Tales off'nem Grund
begrüßten mich nickende Träume.

Refrain

3. Da sitz' ich aufs neue und spähe umher
und lausche hinauf und hernieder,
die holden Weisen rauschen nicht mehr,
die Träume kehren nicht wieder

4. Die süßen Bilder, wie weit, wie weit!
Wie schwer der Himmel, wie trübe!
Fahr wohl, fahr wohl, du selige Zeit!
Fahrt wohl, ihr Träume der Liebe.








Elslein von Caub

Text: Karl Schultes –
Musik: Bernhard Pompecki – auch M. Filke –


Es liegt ein Städtlein an dem Rhein
ist keines sonst ihm gleich;
darinnen wohnt die Liebste mein
die Schönst´ im ganzen Reich.
Elslein, ach Elslein, du Rose im Laub
dich lieb´ ich ewig, mein Elslein von Caub!

Was nützet Reichtum und Gesind
was aller Ahnen Zahl?
Ist kalt das Herz, für Liebe blind
ade dann, Welt, zumal!
Elslein, ach Elslein, dem Treuschwure glaub
„Du bist mir alles, mein Elslein von Caub!“

Lass fahren allen Erdentand
bleibt dir die Lieb‘ allein!
Sie führet an der treuen Hand
zur Seeligkeit dich ein.
Elslein, ach Elslein, bis einst ich im Staub
bleib‘ ich dein eigen, mein Elslein von Caub!