Sonstige internationale Weinlieder



Sonstige internationalen Weinlieder

Rhein, Wein, Weib & Gesang

Liedersammlung der WBMS






Von fernen Gestaden


  1. Summer Wine
    (Strawberries, cherries and an angel kissing spring)
  2. Gaudeamus igitur
    (Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus)


Summer Wine


Text: Lee HazlewoodMusikvideo, Aima Baig & Mubasher Lucman: YouTube



Strawberries, cherries and an angel kissing spring
My summer wine is really made from all these things

I walked in town on silver spurs that jingled to
A song that I had only sang to just a few
She saw my silver spurs and said let's pass some time
And I will give to you, summer wine
Oh, oh, oh, summer wine.

Strawberries, cherries and an angel kissing spring
My summer wine is really made from all these things
Take off your silver spurs and help me pass the time
And I will give to you, summer wine
Oh, summer wine.

My eyes grew heavy and my lips they could not speak
I tried to get up, but I couldn't find my feet.
She reassured me with an unfamiliar smile
And then she gave to me, more summer wine
Woh, woh, oh, summer wine.

Strawberries, cherries and an angel kissing spring
My summer wine is really made from all these things
Take off your silver spurs and help me pass the time
And I will give to you, summer wine
Mm, summer wine.

When I woke up, the sun was shining in my eyes
My silver spurs were gone, my head felt twice its size
She took my silver spurs, a dollar and a dime
And left me craving for, more summer wine
Oh, oh, summer wine.

Strawberries, cherries and an angel kissing spring
My summer wine is really made from all these things
Take off those silver spurs, help me pass the time
And I will give to you my summer wine
Oh, oh, summer wine.




Gaudeamus igitur


Nach C.W. Kindleben 1781
Musikvideo: YouTube

1. |: Gaudeamus igitur,
Juvenes dum sumus; :|
Post jucundam juventutem,
Post molestam senectutem
|: Nos habebit humus! :|

2. |: Vita nostra brevis est,
Brevi finietur, :|
Venit mors velociter,
Rapit nos atrociter,
|: Nemini parcetur. :|

3. |: Ubi sunt qui ante
Nos in mundo fuere? :|
Vadite ad superos,
Transite ad inferos,
|: Hos si vis videre. :|

4. |: Vivat academia,
Vivant professores, :|
Vivat membrum quodlibet,
Vivant membra quaelibet,
|: Semper sint in flore! :|

5. |: Vivant omnes virgines
Faciles, formosae, :|
Vivant et mulieres,
Tenerae, amabiles,
|: Bonae, laboriosae! :|

6. |: Vivat et respublica
Et qui illam regit, :|
Vivat nostra civitas,
Maecenatum caritas,
|: Quae nos hic protegit! :|

7. |: Pereat tristitia,
Pereant osores, :|
Pereat diabolus,
Quivis antiburschius,
|: Atque irrisores! :|

8. |: Quis confluxus hodie
Academicorum? :|
E longinquo convenerunt,
Protinusque successerunt
|: In commune forum; :|

9. |: Vivat nostra societas,
Vivant studiosi :|
Crescat una veritas,
Floreat fraternitas,
|: Patriae prosperitas. :|

10. |: Alma Mater floreat,
Quae nos educavit; :|
Caros et commilitones,
Dissitas in regiones
|: Sparsos, congregavit; :|







Ahrweinlieder


Ahrweinlieder

Rhein, Wein, Weib & Gesang

Liedersammlung der WBMS








Überblick (in Klammern Liedanfang):

  1. Ahrlied (Preislied)
  2. Ahrlied
  3. An der Ahr, an der Ahr
  4. Beim Heiligen Peter in Walporzheim
  5. Beim Walporzheimer
    (Das war an der Ahr in Walporzheim)
  6. In Mayschloss an der Ahr


Liedertexte und Melodien:

1. Ahrlied (Preislied)


Text: Max Bewer, 1861 -1921
Melodie: Friedr. Ullrich, 1861 -1924, Op. 123
Zum 50-jährigen Bestehen des Männerchors zu Neuenahr 1862 im Jahr 1912
Zur Geschichte des Ahrliedes


1. Wie lieb ich dich, du wilde Ahr,
du feurig Kind im dunklen Haar,
im grünen Kranz der Reben,
mit deinem dunklen Flammenwein,
mit deinem goldnen Sonnenschein
:und deinem frohen Leben!:

:O wie wunderbar, o wie wunderbar, 
ist das Wandern an der Ahr!:

2. In deiner Krone, Vater Rhein, 
mag der Smaragd der Mosel sein
in goldig-grünem Glanze,
des Ahrtals roter Feuerwein,
strahlt purpurn wie  Rubinenschein
:aus deinem Traubenkranze!:

:O wie wunderbar, o wie wunderbar,
ist der Wein doch an der Ahr!:

3. Da sprudelt eine Quelle heiß,
die wunderbare Heilung weiß,
und wer an ihr gesundet,
den sieht man froh durch Rebengrün
zu einem Becher Ahrwein ziehn,
:der allen Wandrern mundet!:

:O wie wunderbar, o wie wunderbar,
sind die Quellen an der Ahr!:

4. Da klingt Musik und schallt Gesang
das ganze liebe Tal entlang,
so dankbar und zufrieden,
kein Wunder, daß in alter Zeit 
so lockte all die Herrlichkeit
:schon Römer aus dem Süden!:


:O wie wunderbar, o wie wunderbar,
ist das Leben an der Ahr!:

5. Nun zieh dahin du liebe Ahr,
durch Deutschland noch viel tausend Jahr
im Rauschen froher Wellen, 
und seinen Segen läute drein 
der Himmel über deinen Wein
:aus Kirchen und Kapellen!:

:O wie wunderbar, o wie wunderbar,
ist das Wandern an der Ahr!:



Ergänzung: Der Sänger am Kaiserstuhl bei Walporzheim an der Ahr

Ich kenn ein Häuschen an der Ahr,
da zecht es sich so wunderbar
am Kaiserstuhl beim Sänger!
Für Stimmung und Humor und Witz
ja, dafür sorgt der Peter Schmitz,
:drum weilt man immer länger!:

:O wie wunderbar, o wiederbar, 
ist's beim Sänger an der Ahr!:



2. Ahrlied


Von Paula Brogsitter


1. Ahr, schönes Kind der Berge, 

bald silber, gold, bald blau!
Es necken dich Kobolde 
von Höhenschroff und rauh.

Rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich immer, immerdar, 
rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich, immerdar!


2. Gar manche alte Sage 
raunst murmelnd du uns zu:
Vom Rittersprung des Are 
und von der bunten Kuh

Rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich immer, immerdar, 
rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich, immerdar!

3. Und wenn die Wellen blitzen
im Sonnenlichtertanz,
da taucht aus deinen Tiefen
der Ritter Schwerterglanz.

Rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich immer, immerdar, 
rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich, immerdar!

4. Schwarzblau die Trauben färben
auf hohem Felsenrand,
die Blätter goldrot leuchten
im Abendsonnenbrand.

Rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich immer, immerdar, 
rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich, immerdar!

5. In tiefen Kellern lagern
die Fässer groß und klein,
es heben deine Winzer
so gern das Gläschen Wein.

Rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich immer, immerdar, 
rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich, immerdar!

6. Kommt still die Nacht gezogen
mit goldnem Sternenschein,
fällst du in süßen Schlummer, 
und fort sind Sorg und Pein.

Rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich immer, immerdar, 
rausch zu, rausch zu, du wilde Ahr,
ich lieb dich, immerdar!







3. An der Ahr, an der Ahr, wer da nicht einmal im Leben war


Willi Ostermann, 1934
Musikvideo, Willi Ostermann: YouTube


1. Reicht mir die Leier, die Fiedel, die Laute
oder gebt sonst was zum Spiel mir hierhin.
Mir will die Schönheit, ach das so traute,
das bunte Ahrtal nicht aus dem Sinn.
Rheinisches Eden, Frühling für jeden,
möge jahraus, jahrein es immer so sein.

An der Ahr, an der Ahr, 
wer da nicht einmal im Leben war,
weiß nicht wie wunderbar, 
wie schön es an der Ahr.

Suchst du Zerstreuung und willst du gesunden,
mach es wie ich, fahr hin jedes Jahr.
Quellen, wie du sie noch nirgends gefunden,
gibt es nur einmal in Neuenahr.
drücken dich Sorgen, wart' nicht bis Morgen,
du wirst in ihrem Schoß sie bald wieder los.

An der Ahr, an der Ahr, 
wer da nicht einmal im Leben war,
weiß nicht wie wunderbar, 
wie schön es an der Ahr.

Ach ja, das Ahrtal! Mir als Schwerenöter
fiel oft der Abschied nicht mal halb so schwer,
wenn nicht die "Landskron" und wenn nicht "Sankt Peter"
die "Bunte Kuh" und die "Lochmühl" nicht wär.
Wirkt doch wie Wunder der Ahrburgunder,
der oft in lauer Nacht mich glücklich gemacht.

An der Ahr, an der Ahr, 
wer da nicht einmal im Leben war,
weiß nicht wie wunderbar, 
wie schön es an der Ahr.



4. Beim heiligen Peter in Walporzheim


Text: Hermann Grieben (1874)
Musik: F. X. Chwatal


1. Beim heiligen Peter in Walporzheim
am Ufer der rauschenden Ahr,
da erfand ich beim Weine so manchen Reim,
manch lustiges Strophenpaar.
Der Heilige führt die Schlüssel wohl
zum besten Keller des Tals,
drum ward er dem Wandrer zum Weinsymbol
zum magisch-elektro-magnetischen Pol,
zum Schutzpatron des Pokals.

2. Bei Walporzheim am Gehänge der Schlucht - 
Gott segne das heurige Jahr!
Da wächst St. Peters köstliche Frucht,
die feurigste Traube der Ahr.
Und jeder, der munter das Tal durchwallt,
kehrt gern bei dem Heiligen ein.
Der schenkt ihm in unverfälschter Gestalt
die würzige Labe für jung und alt,
den dunkelroten Wein.

3. Der Aßmannshäuser am Rhein, fürwahr
ist köstliches Traubenblut,
doch auch an dem Ufer der rauschenden Ahr,
der Walporzheimer ist gut.
Drum kommet und schauet, ihr Burschen am Rhein,
dies traubengesegnete Tal!
Kehrt hübsch beim heiligen Petrus ein
und kostet von seinem feurigen Wein
im Walporzheimer Pokal!











5. Beim Walporzheimer


G. Baldamus, op. 39, No. 3. Curt Heinau


1. Das war an der Ahr in Walporzheim
Im lauschigen Garten der Schenke,
Da hatte ein schelmischer :,: Kobold mit Leim:.:
Arglistig bestrichen die Bänke.

Nun sitz' ich hier schon, wer weiss wie lang
Ein Vampyr am Blute der Reben,
Im Zauberbanne des Leims auf der Bank
Und kann mich nicht wieder erheben.

2. Und wann ich dann einmal gefesselt,
Lass mich nicht schmachten Elise
Du liebliche, fröhliche Winzerin,
:,:Noch eine Flasche wie diese.:,:

Und ist die letzte Flasche leer,
Dann werd' ich den Kobold besiegen,
Dann hält er mich auf der Bank nicht mehr,
Dann werd' ich darunter liegen.

Den Mund so bleich:
"Dich liebt' ich immer,
dich liebt' ich noch heut
und werde dich lieben in Ewigkeit."




6. In Mayschloss an der Ahr


Musikvideo, Orchester Jak Hommen: YouTube


Moselweinlieder


Moselweinlieder

Rhein, Wein, Weib & Gesang

Liedersammlung der WBMS








Überblick (in Klammern Liedanfang):

  1. Am Koblenzer Eck
    (Zu Koblenz an der Eck', da den Busen Frau Mosel dem Rheine beut)
  2. Des Moselländers Nationalhymne
  3. Mein Moselland
  4. Moselwein-Lied
  5. O, du herrliche Mosel, felsgegürtet, weinumrankt!
  6. O, Mosella
    (Manches Mal, manches Mal zog ich vergnügt durch das Moseltal)


Liedertexte und Melodien:



1. Am Koblenzer Eck


Text: Martin Mielke
Melodie: Willy Czernik
Musikvideo: YouTube


1. Zu Koblenz am Eck', 
da den Busen Frau Mosel dem Rheine beut,
da hab' ich auch Dich einst umschlungen,
du blonde, du herrliche Maid.

Vom Strome her die lustigen Weisen,
sie stimmten jubelnd mit ein 
und du, du liebliche Traute,
du wurdest auf ewig mein.

Am Eck, am Eck
führt schon manchen der Weg
zum Weib, zum Weib und zum funkelnden Wein.
Gar viele sah ich trunken dort und keck,
doch ruhig fließet der Rhein.

Am Eck, am Eck 

führt so manchen der Weg
zum Weib, zum Weib und zum funkelnden Wein.
So lebt sich's gar lustig und keck
am sonnigen, wonnigen Rhein.

2. Zu Koblenz am Eck, geht die Sage,
wer liebend ein Weib dort umfängt,
der bleibt ihm auf ewig verfallen,
ob fort er die Schritt auch lenkt.

Doch da sie ja die schönsten von allen,
die blonden Frauen vom Rhein,
so soll es auf immer und ewig
auch niemals anders sein.

Am Eck, am Eck
führt schon manchen der Weg
zum Weib, zum Weib und zum funkelnden Wein.
Gar viele sah ich trunken dort und keck,
doch ruhig fließet der Rhein.

Am Eck, am Eck 

führt so manchen der Weg
zum Weib, zum Weib und zum funkelnden Wein.
So lebt sich's gar lustig und keck
am sonnigen, wonnigen Rhein.



2. Des Moselländers Nationalhymne


Otto jun. , 1846

1. Im weiten deutschen Lande
zieht mancher Strom dahin.
Von allen, die ich kannte,
liegt einer mir im Sinn,
O Moselstrand, o selig Land!
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal,
ich grüß’ euch von Herzen
vieltausendmal.


2. Es kommt so stolz gezogen
der Strom im Sonnenschein
und schlinget seine Wogen
durch heller Hügel Reih’n.
O Sonnenglanz! O Wellentanz!
Ihr grünen Berge! O Fluß und Tal
Ich grüß‘ euch von Herzen,
viel tausendmal!


3. Und an des Stromes Bette,
all überall im Tal,
da stehen Dörfer, Städte
und Burgen ohne Zahl.
O Stadt und Land! O Stromesrand!
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal,
ich grüß’ euch von Herzen,
vieltausendmal!


4. Da blüh’n holdsel’ge Frauen
und manches Mädchen zart
und Männer magst du schauen
und Knaben guter Art.
O Männermut! O Liebesgut!
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal,
ich grüß’ euch von Herzen,
vieltausendmal!


5. Auf sonn’ger Bergesseite,
da steh’n die Reben schlank,
in tiefer Keller Weite,
da liegt manch kühler Trank.
O lichter Schein, o kühler Wein!
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal,
ich grüß’ euch von Herzen,
vieltausendmal!


6. Und volle Krüg und Flaschen
die sind an jedem Ort,
und wenn sind leer die Taschen
der gibt ein gutes Wort.
O, froher Sang! O Gläser Klang!
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal!
Ich grüß‘ euch von Herzen,
viel tausendmal!


7. Wer fröhlich führt zum Munde
das Glas mit kühlem Wein,
dem duften auf dem Grunde
vieltausend Blümelein.
O Blümelein! O goldener Wein!
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal,
ich grüß’ euch von Herzen,
vieltausendmal!


8. So segne euch Gott, ihr Höhen.

Er segne Leut’ und Land,
die Reben, die da stehen
auf grüner Bergeswand.
O Moselstrand! O selig Land!
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal,
ich grüß’ euch von Herzen,
vieltausendmal!



3. Mein Moselland

Text: Emmy Rüden von Spillner


1. Hoch preis' ich mit vollem PokaleDie Heimat des köstlichen Weins,
Ich preise die Mosel im Tale,
Die herrliche Tochter des Rheins.

2. Stolz ragen die Burgen und grüssen 

Und reden von uralter Zeit, 
Grüngoldig die Mosel zu Füßen 
Im ewigen Jugendkleid. 

3. Wie köstlich dein Rebenblühen, 
O perlender Moselwein, 
Wie leuchtend dein Flammen und Glühen, 
Dein Duften, wie würzig und fein! 

4. Und halt' ich mein Lieb dann umschlungen, 
Und funkelt mein Glas in der Hand, 
Dann sei es jubelnd gesungen: 
"Gott grüß dich, mein Moselland



4. Moselwein‑Lied

Text: Heinrich Konrad Hölscher (1723 - 1800)
Melodie:  Johann Nepomuk Cavallo (1840 - 1917)


1. Als Gott der Herr den Wein erschuf 
Entstanden manche Arten, 
Und jeder Wein hat seinen Ruf, 
Vom süßen bis zum harten. 
Vor allem unser Moselwein, 
Denn dieser wollt ein Mädchen sein. 

2. Und hast du keinen Zeitvertreib, 
Als etwa tausend Grillen, 
Nimm Moselblümchen dir zum Weib, 
Und kose still im Stillen. 
Der Moselwein macht Greise jung 
Und fesselt die Begeisterung. 

3.. Und frohe Kreise schafft er sich, 
Schafft friedliches Behagen, 
Er ist kein Bruder Liederlich 
Und weiß sich zu betragen. 
Des Mosellandes Rebensaft 
Bringt dir Gesang und Brüderschaft. 

4. Am Rheine gibt es schwer Geschoß, 
Das wirft zu Boden nieder, 
Der Franken Weine schäumen bloß 
Und bocken hin und wieder. 
Hast du daher am Trinken Lust, 
Nimm Moselblümchen an die Brust! 

5. Das ist ein Tränkchen regelrecht, 
Läßt seine Freunde leben, 
Man soll sich doch nicht wie ein Knecht 
Sogleich gefangen geben. 
Der Moselwein gewährt dir Zeit 
Zur Liebe und zur Seligkeit. 

6. Er hat den schönsten Maiengruß 
Dem Frühling abgerungen, 
Des Herbstes warmer Feuerkuß 
Ist ihm ins Herz gedrungen: 
Dem Kräuterduft, dem Sonnengold, 
Dem Moselweine sind wir hold! 

7. Frisch, laßt uns bei dem durst'gen Lied 
Die vollen Gläser leeren! 
Der uns den Moselwein beschied, 
Will, daß wir ihn verehren. 
Hier diesen Kuß der ganzen Welt! 
Ein Schelm, der nicht Parole hält.






5. O, du herrliche Mosel, felsgegürtet, weinumrankt!


1. Vor uralten Zeiten da kam einmal
ein römischer Kaiser in’s Moselthal;
entzückt von der Gegend am Strom,
vergaß er die Heimkehr nach Rom.
Er schmückte die Berge mit Weingerank
und freut’ sich bass auf den duft’gen Trank;
er fühlte sich mehr wie zu Haus
und jauchzte in’s Tal weit hinaus:

„O, du herrliche Mosel!
Felsgegürtet weinumrankt,
sieh’ ich fand in deiner Nähe
was mein Herz verlangt!“


2. Viel Burgen und Schlösser entstanden gleich,
viel Städt’ und Dörfer im Moselreich,
auf sonnendurchglühtem Gestein
erblühte der süffigste Wein.
Da gab es ein Leben im Moselland,
die Römer waren aus Rand und Band,
ein jeglicher trank wie ein Schlauch
und jauchzte und jubelte auch:

„O, du herrliche Mosel!
Felsgegürtet ..... !“


3. Da kam just der Michel, der deutsche hin
und dacht’ in seinem german’schen Sinn:
Das Römervolk macht sich zu breit,
heraus mit dem Schwerte zum Streit!
Mit furor teutonicus packt er sie.
Die Römer flüchteten wie noch nie,
er hatte sie mächtig zerrauft
und jauchzte dann als er verschnauft:

„O, du herrliche Mosel!
Felsgegürtet ..... !“


4. Und dort, wo ihr silbernes Flutenband
die Mosel windet durch’s deutsche Land,
wo immer noch Reben gedeih’n
mit goldigem, köstlichem Wein,
im sagenumwobenen Moselthal,
da nimmt man heut noch, wie dazumal,
die weinvollen Römer zur Hand
und jauchz’t in das treu deutsche Land:

O, du herrliche Mosel!
Felsgegürtet ..... !“




6. O, Mosella!


Musik und Text: Karl Berbuer
Musikvideo: YouTube

1. Manches Mal, manches Mal,
zog vergnügt ich durch's Moseltal;
sah die Täler und sah die Höh'n,
sah die lieblichen Madchen dort geh'n,
und vom Wein,
goss man fein,
mir den edelsten Tropfen ein.
Doch wenn die letzte der Flaschen war leer,
dann rief ich nach mehr:

Refrain:
O Mosella! 
du hast doch so viel Wein,
O Mosella! 
trinkst du den Wein allein?
In deinem Garten Eden,
wächst doch der Wein für jeden,
und ohne Wein
kann ich nicht sein,
O Mosella!


2. Vater Rhein, du allein,

kennst am besten dein Töchterlein,
sie war immer so nett zu mir,
jetzt bekomm ich kein Tröpfchen von ihr,
Vater Rhein, muss das sein?
Sag' warum schenkt sie mir nichts ein?
Macht sie, dass dir vielleicht nach irgendwie,
nochmals frag' ich sie:

Refrain

3. Nun hat sie mich erhört,

und sie schickt wieder ungestört
kistenweise den Wein zu mir.
Aber ach, sie will D-Mark dafür.
Wenn ich mal nicht bezahl,
bläst sie mir was das nächste Mal.
Dann sage ich ihr mit flehendem Ton,
leis durch's Telefon:

Refrain






Pfalzweinlieder


Pfalzweinlieder


Rhein, Wein, Weib & Gesang

Liedersammlung der WBMS








Überblick (in Klammern Liedanfang):

  1. Das Pfälzerlied 
    (Am deutschen Strom, am grünen Rheine)
  2. In der Pfalz blühen unsere Reben
    (Heute Nacht vor dem ersten Hahnenschrei)
  3. Ja, der Riesling ist mein Lieblingswein



Liedertexte und Melodien:


1. Das Pfälzerlied


Text: Eduard Jost 1869
Melodie: Jean Baptiste Sauvlet 1877
Musikvideo: YouTube


1. Am deutschen Strom, am grünen Rheine,
ziehst du dich hin, o Pfälzerland!
Wie lächelst du im Frühlingsschmucke,
wie winkt des Stromes Silberband!
Da steh’ ich auf des Berges Gipfel
und schau auf dich in süßer Ruh’,
und jubelnd ruft’s in meinem Herzen:
O, Pfälzerland, wie schön bist du!
O, Pfälzerland, wie schön bist du!


2. Es nickt von deinen sanften Hügeln
die Rebe mir im Sonnenstrahl,
es lockt das Grün mich deiner Wälder,
der Fluren Pracht in jedem Tal.
Von deinen Kirchen und Kapellen
tönt mir die Sonntagsglocke zu,
und Andacht und Begeist’rung flüstern:
O, Pfälzerland, wie schön bist du!
O, Pfälzerland, wie schön bist du!


3. Und deiner Burgen graue Trümmer
und deines Domes stolzer Bau,
wie grüßen sie im Sonnengolde
vom Berge mich und aus der Au!
Es zieht mich hin zu ihren Räumen,
es treibt mich ihren Hallen zu,
und wie ich wandre, tönt es freudig:
O, Pfälzerland, wie schön bist du!
O, Pfälzerland, wie schön bist du!


4. Ja, schön bist du, o Fleckchen Erde
am deutschen Strom, am grünen Rhein,
du Land voll Biederkeit und Treue,
du Land im Frühlingssonnenschein!
Und find’ ich einst in deinem Schoße,
o, Pfälzerland, die sel’ge Ruh',
dann ruf’ ich mit dem letzten Hauche:
O, Pfälzerland, wie schön bist du!
O, Pfälzerland, wie schön bist du!




2. In der Pfalz blühen unsere Reben


(Mit der Deutschen Weinkönigin 1995, Julia Klöckner)
Musikvideo, Chor der Deutschen Weinstraße 1996: YouTube


1. Heute Nacht vor dem ersten Hahnenschrei,
Klang ein Lied berauschen an mein Ohr,
Zog ein Schwarm mit hellem Sang und Klang vorbei,
Ich sprang auf und eilte vor das Tor.
Und da kamen sie gezogen,
Bunte Mützen, buntes Band
Und es klang, in den Tag,
So wie Lerchenschlag,
Durch's erwachende, lachende Land.

In der Pfalz blühen uns're Reben,
In der Pfalz blüh'n die Mägdelein.
Wer sein Herz dort zum Pfand gegeben,
Löst es nie und nimmer ein.
In der Pfalz möcht ich ewig leben,
Denn da wohnt die Liebste mein,
Es lebe die Jugend, es lebem Rhein.

2. Ging voran ein Bursch' wie ein Tanne schlank,

Blau das Aug' und sonnenblond das Haar,
Und ich fühlte, als noch das Lied von Ferne klang,
Daß auch ich mal ein Bursche war.
Daß auch ich das Band getragen,
Mit der frohen Kumpanei
Und mein Herz schlug im Nu
Still den Takt dazu,
In den singenden, klingenden Mai.

In der Pfalz blühen . . . 






3. Ja, der Riesling ist mein Lieblingswein


Musikvideo, Kurt Dehn: YouTube


1. Ach, was gibt's doch schöne Weine,
hier bei uns im deutschen Land,
ob in Baden, ob am Rheine,
oder dort am Moselstand.
Und die vielen Sorten Reben,
da ist erst die Auswahl groß.
Doch für Männer und für Kenner
gibt es meistens einen bloß:

Ja, der Riesling ist mein Lieblingswein -
nur soll es halt ein Pfälzer sein
Denn der Riesling aus der Pfalz, 
ach, der putzt so schön den Hals.
Ja, der Riesling ist ein Männerwein.
Mein lieber Freund, d'rum merk dir's gleich.
Hast mal Kummer und 'nen dicken Klotz im Hals
Trink 'nen Riesling, trink 'nen Riesling,
trink 'nen Riesling von der Pfalz.

2. Der Silvaner, der schmeckt lieblich,
nennt sich Morio-Muskat.
Müller-Thurgau und Traminer,
alle gibt's mit Prädikat.
Kerner, Siegerreb', Burgunder,
jeder schmeckt aus guter Lag'.
Doch für Männer und für Kenner
kommt doch einer bloß in Frag'.

Ja, der Riesling ist mein Lieblingswein,
nur soll es halt ein Pfälzer sein.
Denn der Riesling aus der Pfalz, 
ach, der putzt so schön den Hals.
Ja, der Riesling ist ein Männerwein.
Mein lieber Freund, drum merk dir's gleich.
Hast mal Kummer und 'nen dicken Klotz im Hals,
trink 'nen Riesling, trink 'nen Riesling
trink 'nen Riesling von der Pfalz.







Französische Weinlieder


Französische Weinlieder


Rhein, Wein, Weib & Gesang

Liedersammlung der WBMS








Von fernen Gestaden
  1. Chevaliers de la table ronde
     
    (Frankreich, Orginal)
  2. Ritter von der Tafelrunde 
    (Frankreich, Deutsche Version Chevaliers de la table ronde)
  3. Le petit vin blanc
    (Voici le printemps)


Liedertexte und Melodien:



1. Chevaliers de la table ronde


Traditionell Frankreich, 18. Jhdt.
Musikvideo, Luc Benoit: YouTube


1. :Chevaliers de la table ronde,
Goûtons voir si le vin est bon:
:Goûtons voir, oui, oui, oui,
Goûtons voir, non, non, non,
Goûtons voir si le vin est bon:

2. :S'il est bon, s'il est agréable,
J'en boirai jusqu'à mon plaisir:
:J'en boirai, oui, oui, oui,
J'en boirai, non, non, non,
J'en boirai, jusqu'à mon plaisir:

3. :J'en boirai cinq à six bouteilles,
Une femme sur mes genoux:
:Une femme, oui, oui, oui,
Une femme, non, non, non,
Une femme sur mes genoux:

4. :Et si le tonneau se débonde,
J'en boirai jusqu'à mon plaisir:
:J'en boirai, oui, oui, oui,
J'en boirai, non, non, non,
J'en boirai jusqu'à mon plaisir:

5. :Et s'il en reste quelques gouttes,
Ce sera pour nous rafraîchir:
:Ce sera, oui, oui, oui,
Ce sera, non, non, non,
Ce sera pour nous rafraîchir:

6. :Mais voici qu'on frappe à la porte
Je crois bien que c'est le mari:
:Je crois bien, oui, oui, oui,
Je crois bien, non, non, non,
Je crois bien que c'est le mari:

7. :Si c'est lui, que le diable l'emporte
Car il vient troubler mon plaisir:
Car il vient, oui, oui, oui,
Car il vient, non, non, non,
Car il vient troubler mon plaisir:

8. :Si je meurs, je veux qu'on m'enterre
Dans une cave où y a du bon vin:
:Dans une cave, oui, oui, oui
Dans une cave, non, non, non,
Dans une cave où y a du bon vin:

9. :Les deux pieds contre la muraille
Et la tête sous le robinet:
:Et la tête, oui, oui, oui,
Et la tête, non, non, non
Et la tête sous le robinet:

10. :Et mes os, de cette manière
Resteront, imbibés de vin:
:Resteront, oui, oui, oui,
Resteront, non, non, non,
Resteront, imbibés de vin:

11. :Et les quatre plus grands ivrognes
Porteront les quatr' coins du drap:
:Porteront, oui, oui, oui,
Porteront, non, non, non,
Porteront les quatr' coins du drap:

12. Pour donner le discours d'usage 
On prendra le bistrot du coin:
:On prendra, oui, oui, oui,
On prendra, non, non, non,
On prendra le bistrot du coin:

13. :Sur ma tombe, je veux qu'on inscrive
« Ici gît le roi des buveurs »:
Ici gît, oui, oui, oui,
Ici gît, non, non, non,
« Ici gît le roi des buveurs »:

14. :La morale de cette histoire
Est qu'il faut boire avant de mourir:
:Est qu'il faut, oui, oui, oui,
Est qu'il faut, non, non, non,
Est qu'il faut boire avant de mourir:


2. Ritter von der Tafelrunde

Chevaliers de la table ronde, deutsche Version von Dankward Heinrich

1. :Ritter von der Tafelrunde,
Lasst uns seh'n, ob der Wein ist gut:
:Lasst uns seh'n, ja, ja, ja,
Lasst uns seh'n, nein, nein, nein,
Lasst uns seh'n, ob der Wein ist gut:

2. :Ist er gut, ist er akzeptabel, 
Dann trink ich ihn freudenvoll:
:Dann trink ich ihn, ja, ja, ja,
Dann trink ich ihn, nein, nein, nein,
Dann trink ich ihn freudenvoll:

3. :Ich trink fünf oder sechs Flaschen,
Eine Frau auf meinem Schoss:
:Ein Frau, ja, ja, ja,
Eine Frau, nein, nein, nein,
Eine Frau auf meinem Schoss:

4. :Und wenn der Spund ist aus dem Fasse,
Trink ich zu meiner Freude:
:Trink ich, ja, ja, ja,
Trink ich, nein, nein, nein,
Trink ich zu meiner Freude:

5. :Und es bleiben ein paar Tropfen,
Ist es Zeit, uns zu erfrischen:
:Ist es Zeit, ja, ja, ja,
Ist es Zeit, nein, nein, nein,
Ist es Zeit, uns zu erfrischen:

6. :Aber da klopft es an der Pforte, 
Ich glaube fest, es ist ihr Mann:
:Ich glaube fest, ja, ja, ja,
Ich glaube fest, nein, nein, nein,
Ich glaube fest, es ist ihr Mann:

7. :Ist er das, hol ihn der Teufel, 
Da er mein Vergnügen stört:
:Da er mein, ja, ja, ja,
Da er mein, nein, nein, nein,
Da er mein Vergnügen stört:

8. :Wenn ich sterbe, tragt mich zu Grabe, 
Wo guter Wein im Keller liegt:
Wo guter Wein, ja, ja, ja, 
Wo guter Wein, nein, nein, nein,
Wo guter Wein im Keller liegt:

9. :Beide Füsse legt an die Mauer,
Und den Kopf unter einen Hahn:
:Und den Kopf, ja, ja, ja,
Und den Kopf, nein, nein, nein,
Und den Kopf unter einen Hahn:

10. :Und meine Knochen auf diese Weise, 
Werden bleiben getränkt von Wein:
:Werden bleiben, ja, ja, ja,
Werden bleiben, nein, nein, nein,
Werden bleiben getränkt von Wein:

11. :Und die vier allergrößten Zecher
Tragen vier Ecken des Leichentuchs:
:Tragen vier, ja, ja, ja, 
Tragen vier, nein, nein, nein,
Tragen vier Ecken des Leichentuchs:

12. :Und es folgt der übliche Diskurs: 
Wir übernehmen das örtliche Bistro: 
: Wir übernehmen, ja, ja, ja, 
Wir übernehmen, nein, nein, nein, 
Wir übernehmen das örtliche Bistro:


13. :Auf meinen Grabstein soll man schreiben: 
"Hier ruht der König aller Zecher":
:Hier ruht, ja, ja, ja,
Hier ruht, nein, nein, nein,
Hier ruht der König aller Zecher":

14. :Die Moral von dieser Geschichte
Ist, dass man vorm Sterben trinken soll:
:Ist, dass man, ja, ja, ja,
Ist, dass man, nein, nein, nein,
Ist, dass man vorm Sterben trinken soll:



3. Le petit vin blanc


Musikvideo, Lina Margy, YouTube


1. Voici le printemps
La douceur du temps
Nous fait des avances
Partez mes enfants
Vous avez vingt ans
Partez en vacances
Vous verrez agiles
Sur l'onde tranquille
Les barques dociles
Au bras des amants
De fraîches guinguettes
Des filles bien faites
Les frites sont prêtes
Et y'a du vin blanc.

Refrain
Ah ! le petit vin blanc
Qu'on boit sous les tonnelles
Quand les filles sont belles
Du coté de Nogent
Et puis de temps en temps
Un air de vieille romance
Semble donner la cadence
Pour fauter, pour fauter
Dans les bois, dans les prés
Du côté, du côté de Nogent


2. Suivons le conseil
Monsieur le Soleil
Connaît son affaire
Cueillons en chemin
Ce minois mutin
Cette robe claire
Venez belle fille
Soyez bien gentille
Là, sous la charmille
L'amour nous attend
Les tables sont prêtes
L'aubergiste honnête
Y'a des chansonnettes
Et y'a du vin blanc. 

Refrain

3. (Non chanté ici)
À ces jeux charmants
La taille souvent
Prend de l'avantage
Ça n'est pas méchant
Ça finit tout le temps
Par un mariage
Le gros de l'affaire
C'est lorsque la mère
Demande, sévère,
À la jeune enfant
Ma fille raconte
Comment, triste honte
As-tu fait ton compte?
Réponds, je t'attends...

Dernier refrain
Ah ! le petit vin blanc
Qu'on boit sous les tonnelles
Quand les filles sont belles
Du coté de Nogent
Et puis...

Pour finir...
Car c'est toujours pareil
Tant qu' y aura du soleil
On verra les amants au printemps
S'en aller pour fauter
Dans les bois, dans les prés
Du côté, du côté de Nogent.




Mehr französische Weinlieder, siehe Link!
Und mehr: Link



Italienische Weinlieder


Italienische Weinlieder



Rhein, Wein, Weib & Gesang

Liedersammlung der WBMS








Von fernen Gestaden
  1. Chianti-Wein
    (Hoch die Gläser, hoch das Leben, hoch die Liebe, trallala!)


Liedertexte und Melodien:


Chianti-Wein


Komponist: Gerhard Winkler (1940)
Text: Ralph Siegel

Musikvideo: YouTube


Hoch die Gläser, hoch das Leben, hoch die Liebe, trallala!
Auf die Sonne - Auf die Reben - Auf die Liebe, tralalala!
Lasst uns lachen, lasst uns trinken, lasst uns küssen, tralalala!
Wenn uns gold'ne Stunden winken und wir wissen, tralalala:

Ja, ja der Chianti-Wein, der lädt uns alle ein.
Drum lasst uns glücklich sein und uns des Lebens freu'n, beim gold'nen Chianti-Wein!
Ja, ja der Chianti-Wein, da sagt uns keiner nein.
Drum schenkt die Gläser ein, die Welt soll unser sein, beim Chianti-Wein!

Und dein Mund sagt ja in der blauen Sternennacht und das Glück ist nah, weil mir deine Liebe lacht!
Und ein Lied erklingt, das in uns're Herzen dringt und wir lauschen zu zweit jener Stimme so weit und vergessen die Zeit!
Unser schöner Traum führt uns über Zeit und Raum und die Erde versinkt, wenn das Lied still verklingt bis ein Ruf zu uns dringt:

Hoch die Gläser, hoch das Leben, hoch die Liebe, trallala!
Auf die Sonne - Auf die Reben - Auf die Liebe, tralalala!
Lasst uns lachen, lasst uns trinken, lasst uns küssen, tralalala!
Wenn uns gold'ne Stunden winken und wir wissen, tralalala:

Ja, ja der Chianti-Wein, der lädt uns alle ein.
Drum lasst uns glücklich sein und uns des Lebens freu'n, beim gold'nen Chianti-Wein!
Ja, ja der Chianti-Wein, da sagt uns keiner nein.
Drum schenkt die Gläser ein, die Welt soll unser sein, beim Wein!





Sonstige deutsche Volkslieder


Sonstige deutsche Volkslieder


Rhein, Wein, Weib & Gesang

Liedersammlung der WBMS



Von ferneren Gestaden


  1. An der Weser (Hier hab' ich so manches liebe Mal mit meiner Laute gesessen)
  2. Brüder, reicht die Hand zum Bunde
  3. Elslein von Caub
  4. Mich brennt's in meine Reiseschuh'n



Liedertexte und Melodien:


1. An der Weser 


Text: Franz von Dingelstedt
Melodie: Gustav Pressel
Musikvideo, Franz Völker: YouTube


1. Hier hab' ich so manches liebe Mal
mit meiner Laute gesessen,
hinunterblickend ins weite Tal
mein selbst und der Welt vergessen.

Refrain:
Und um mich klang es so froh und hehr
und über mir tagt es so helle
und unten brauste das ferne Wehr
und der Weser blitzende Welle.


2. Wie liebender Sang aus geliebtem Mund,
so flüstert es rings durch die Bäume
und aus des Tales off'nem Grund
begrüßten mich nickende Träume.

Refrain

3. Da sitz' ich aufs neue und spähe umher
und lausche hinauf und hernieder,
die holden Weisen rauschen nicht mehr,
die Träume kehren nicht wieder

4. Die süßen Bilder, wie weit, wie weit!
Wie schwer der Himmel, wie trübe!
Fahr wohl, fahr wohl, du selige Zeit!
Fahrt wohl, ihr Träume der Liebe.


Refrain

2. Brüder, reicht die Hand zum Bunde


Melodie: Wolfgang Amadeus Mozart
Musikvideo, Berliner Lehrerverein: YouTube



1. Brüder reicht die Hand zum Bunde !
Diese schöne Feierstunde
Führ uns zu den lichten Höh'n !
Lasst, was irdisch ist, entfliehen,
Uns'rer Freundschaft Harmonien
:,: Dauern ewig fest und schön. :,:

2. Preis und Dank dem Weltenmeister,
Der der Herzen, der die Geister
Für ein ewig Wirken schuf! 
Licht und Recht und Tugend schaffen,
Durch der Wahrheit heil'ge Waffen,
:,:Sei uns göttlicher Beruf.:,:

3. Ihr auf diesem Stern die Besten,
Menschen all' im Ost und Westen,
Wie im Süden und im Nord! 
Wahrheit suchen, Tugend üben,
Gott und Menschen herzlich lieben, 
:,: Das sei unser Losungswort.:,:







3. Elslein von Caub


Text: Karl Schultes –
Musik: Bernhard Pompecki – auch M. Filke –

Musikvideo, Rudolf Schock: YouTube



1. Es liegt ein Städtlein an dem Rhein
ist keines sonst ihm gleich;
darinnen wohnt die Liebste mein
die Schönst´ im ganzen Reich.
Elslein, ach Elslein, du Rose im Laub
dich lieb´ ich ewig, mein Elslein von Caub!

2. Was nützet Reichtum und Gesind
was aller Ahnen Zahl?
Ist kalt das Herz, für Liebe blind
ade dann, Welt, zumal!
Elslein, ach Elslein, dem Treuschwure glaub
„Du bist mir alles, mein Elslein von Caub!“

3. Lass fahren allen Erdentand
bleibt dir die Lieb‘ allein!
Sie führet an der treuen Hand
zur Seeligkeit dich ein.
Elslein, ach Elslein, bis einst ich im Staub
bleib‘ ich dein eigen, mein Elslein von Caub!




4. Mich brennt's in meinen Reiseschuh'n

Text: Joseph von Eichendorff 1837
Melodie: Cesar Bresgen, 1942
Musikvideo: YouTube

(1) Mich brennt's in meinen Reiseschuhn, 
fort mit der Zeit zu schreiten. 
Was wollen wir agieren nun 
vor soviel klugen Leuten? 

(2) Es hebt das Dach sich von dem Haus, 
und die Kulissen rühren 
und strecken sich zum Himmel raus. 
Strom, Wälder musizieren. 

(3) Da gehn die einen müde fort, 
die andern nahn behände. 
Das alte Stück, man spielt's so fort, 
und kriegt es nie zu Ende. 

(4) Und keiner kennt 
den letzten Akt, von allen, die da spielen. 
Nur der da droben schlägt den Takt, 
weiss, wo das hin will zielen.